Fonds-Finanzen-Anlagen
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In Fonds investieren...

Was sind Fonds?

Einen Investmentfonds kannst du dir wie einen Einkaufskorb vorstellen, in den viele willige Investoren ihr Geld einzahlen. Das Geld wird dann in definierte Wertpapiere oder Immobilien investiert. Je nachdem wie das Management die Investitionsstrategie für den gewählten Fonds definiert hat. Aktiv wird dieser Korb durch ein, mehr oder weniger, kompetentes Investoren-Team gemanagt. Wenn alles gut läuft, bekommst du am Ende mehr Geld zurück, als du eingezahlt hast. Falls du also wenig Zeit für deinen zukünftigen Vermögensaufbau aufwenden möchtest, können Fonds eine gute Alternative für einen langfristigen Vermögensaufbau sein.

Welche Arten von Fonds gibt es?

Aktienfonds

Ein Aktienfonds ist ein Investmentfonds, der das Geld überwiegend in Aktien investiert. Somit beteiligst du dich scheibchenweise an den ausgewählten Firmen deines selektierten Korbes. Mit einem Aktienfonds investierst du dein Geld nicht in eine einzelne Aktie, sondern in eine Vielzahl an unterschiedlichen Aktien. In der Praxis setzt sich ein Aktienfonds häufig aus 30 Aktien (oder mehr) zusammen. Mit der Diversifikation des Geldes in die verschiedenen Aktien wird das Verlustrisiko erheblich gemindert.

Gleiches gilt wiederum für starke Steigerung von Einzeltiteln im Portfolio. Der Effekt wird geglättet. Ähnlich wie bei anderen Fonds, kann auch ein Aktienfonds unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen und sich beispielsweise auf eine bestimmte Region oder eine bestimmte Branche fokussieren. Als Anleger profitierst du bei der Investition in einen Aktienfonds von den Kurssteigerungen der einzelnen Aktien im Korb sowie den Dividenden, welche die Aktiengesellschaften an ihre Aktionäre ausschütten. Der Wert eines Aktienfonds wird vom Kurs der enthaltenen Bewertungen der jeweiligen Aktien bestimmt.

Vorteile eines Aktienfonds
  • Langfristig attraktive Ertragschancen!
  • Neben Kurssteigerungen kannst bei ausschüttenden Fonds auch von Dividenden profitieren!
  • Du hast die Möglichkeit, dich mit kleineren Beträgen am Wachstum von Unternehmen, Regionen oder Branchen zu beteiligen.
  • Vermindertes Risiko gegenüber einer Direktanlage in einzelne Aktien.
  • Möglichkeit der Märkte- oder Branchenspezialisierung durch die Auswahl von spezialisierten Fonds.
  • Viele Institute bieten zu Ihren aufgelegten Fonds Sparplan-Modelle an.
Risiken eines Aktienfonds
  • Risiko von marktbedingten Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Verlustes durch Zahlungsverzug/-unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Wechselkursrisiko (bei Investitionen in Fremdwährungen)
  • Erhöhte Kursschwankungen durch Konzentration auf spezifische Branchen/Länder/Regionen möglich.
    (bei Branchenfonds z.B.)
  • Hohe jährliche Gebühren für Management und Ausschüttungskosten
    (meist Gebühren > 1 Prozent pro Jahr)
  • Ausgabeaufschläge von ca. 5 Prozent
Sparplan

Rentenfonds

Ein Rentenfonds investiert das Geld der Anleger in verzinsliche Wertpapiere wie Staatsanleihen oder Anleihen von Unternehmen. Wenn du auf regelmäßige Zinsen oder Erträge stehst, könnte diese Fondsart etwas für dich sein. Unternehmen oder Staaten brauchen Geld um sich zu finanzieren! Unternehmen wollen wachsen und Staaten sollten in Ihre gesellschaftliche Struktur investieren. Dafür geben diese Institutionen Wertpapiere wie Pfandbriefe oder Anleihen heraus, womit diese Institutionen sich neues Geld beschaffen.

Rentenfonds investieren in diese Wertpapiere und erhalten im Gegenzug für diese Darlehen Zinsen. Diese regelmäßigen Zins- und Kuponzahlungen sind auch der Grund, weshalb Banker von „Renten“ sprechen. Ebenso wie ein Aktienfond unterliegen diese Rentenfonds bestimmten Anlagestrategien. Ein Fonds kann sich beispielsweise auf ein bestimmtes Land oder Region, eine Währung oder auch eine Laufzeit fokussieren. Ein Rentenlaufzeitfonds hat im Unterschied zu einem Rentenfonds eine vorher festgelegte Laufzeit. Diese liegt in der Regel bei 5 bis 7 Jahren. Also von den Konditionen her wie Festgelder zu behandeln.

Vorteile eines Rentenfonds
  • Indirekt kontinuierliche Erträge durch Zinsen.
  • Tendenziell geringere Wertschwankungen als Aktienfonds.
  • Breitere Streuung als Direktanlage in einzelne Rentenpapiere.
  • Langzeitinvestition mit geringem Risiko.
Risiken eines Rentenfonds
  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückgangs durch Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Erhöhte Kursschwankungen und Ausfallrisiken bei Anlagen mit hoher Verzinsung, erhöhten Bonitätsrisiken, sowie aus Schwellen- bzw. Entwicklungsländern, möglich.

Geldmarktfonds

Ein Geldmarktfonds investiert das Kapital in verzinsliche Wertpapiere mit kurzer Restlaufzeit. Diese Fondsart eignet sich daher vor allem, wenn du dein Geld besser verzinst als auf einem Tagesgeldkonto „parken“ möchtest. Am Geldmarkt leihen sich Akteure wie Banken, größere Unternehmen oder auch Staaten kurzfristig Geld oder stellen dieses zur Verfügung. Eine Art übergreifendes „Cash-Pooling“ auf großem Niveau.

Geldmarktfonds investieren dein Geld in diese verzinslichen Wertpapiere. Dazu gehören beispielsweise Tagesgelder oder Termingelder mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Wie eine Privatperson, die einen Kredit aufnimmt, zahlt auch der Akteur auf dem Geldmarkt dafür Zinsen. Diese Zinsen stellen die Erträge des Fonds dar.

Vorteile eines Geldmarktfonds
  • Geld ist grundsätzlich bewertungstäglich und ohne Kündigungsfrist verfügbar. (hohe Flexibilität)
  • Meist nur geringe Wertschwankungen, aufgrund der kurzen Zinsbindung.
  • Breite Streuung des Anlagevermögens.
  • In der Regel fällt kein Ausgabeaufschlag an!
  • schnelle Verfügbarkeit!
Risiken eines Geldmarktfonds
  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges durch Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Erhöhte Kursschwankungen und Ausfallrisiken bei hochverzinslichen Anlagen und Anlagen mit erhöhten Bonitätsrisiken möglich.

Immobilienfonds (REIT)

Für eine Investition in Immobilienfonds gibt es zwei mögliche Formen: offene und geschlossene Fonds. Ein offener Immobilienfonds kann in eine unbegrenzte Anzahl von Immobilien investieren. Solange das Kapital nicht ausgeht! Das können beispielsweise Bürogebäude in Amerika, ein Hotel in Europa oder das Shoppingcenter in Deutschland sein. Je nach Fonds wird das Geld auf verschiedene Standorte, Regionen oder auch Nutzungsarten verteilt. So kannst du auch mit kleinen Beträgen von den Vorzügen der Anlageklasse der Immobilien profitieren.

Die Erträge von offenen Immobilienfonds entstehen überwiegend durch die Vermietung der Objekte. Die Erträge aus der Vermietung des Portfolio-Bestandes werden bei vielen Fonds regelmäßig ausgeschüttet. Amerikanische REITS sind sogar verpflichtet, 90 Prozent ihres Gewinns als Dividende an die Anleger auszuschütten. Aufgrund dieser kontinuierlichen Mieteinnahmen ist ein Immobilienfonds auch weniger anfällig für Wertschwankungen. Neben den Mieteinnahmen profitiert der Wert des Fonds natürlich von den steigenden Immobilienpreisen. Somit wird der Wertbestand (Asset) des Fond-Portfolios immer weiter steigen.

Vorteile eines Immobilienfonds
  • Von der Wertentwicklung der Immobilienpreise profitieren.
  • Weniger schwankungsanfällig als andere Fondsarten.
  • Breite Risikostreuung durch verschiedene Nutzungsarten und Standorte.
  • Regelmäßige Ausschüttungen, Dividenden.
  • Auch als Sparplan abschließbar.
Risiken eines Immobilienfonds
  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko
  • Risiken einer Immobilienanlage: Vermietungsquoten, Lage, Bewertung der Immobilie, Zahlungsfähigkeit der Mieter sowie Projektentwicklung.
  • Befristete Rücknahmeaussetzung im Ausnahmefall möglich.
  • Möglichkeit eingeschränkter, beziehungsweise fehlender Handelbarkeit von Vermögensgegenständen im Fonds, die auch zu erhöhten Kursschwankungen führen kann.
  • Erhöhte Kursschwankungen durch Konzentration des Risikos auf spezifische Länder und Regionen (politische und wirtschaftliche Einflüsse) möglich. (z.B. in China)
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlustrisiken bei Anlage in Schwellen- beziehungsweise Entwicklungsländern möglich.
  • Risiko des Anteilwertrückgangs durch Zahlungsverzug/-unfähigkeit einzelner Aussteller beziehungsweise Vertragspartner.

Rohstoff-Fonds

Wie der Name schon verrät, bekommst du bei der Klasse der Rohstoff-Fonds die Möglichkeit dich an der Entwicklung der weltweiten Rohstoffmärkte zu beteiligen. Da eine direkte Investition in Rohstoffe nicht möglich ist, legen Rohstofffonds das Geld indirekt in die Rohstoffklassen an. Hierfür wird die Wertpapierklasse der Derivate (Futures) genutzt. Dabei handelt es sich meist um Termingeschäfte. Rohstoff-Fonds gehören in jedes breit gestreute Portfolio!

Vorteile eines Rohstoff-Fonds
  • Teilnahme an den Kursentwicklungen der Rohstoffmärkte.
  • Häufig wenig korrelierte Entwicklung zu den Aktien- und Anleihemärkten. (Risiko-Streuung)
  • Rohstofffonds können zur Absicherung gegen eine steigende Inflation dienen.
  • Breite Risikostreuung des Anlagekapitals.
Risiken eines Rohstoff-Fonds
  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges durch Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Wechselkursrisiko.
  • Erhöhte Kursschwankungen durch Konzentration des Risikos auf spezifische Branchen oder Länder möglich.
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlustrisiken bei Anlage in Schwellen- bzw. Entwicklungsländern möglich.
  • Der Fondsanteilswert weist aufgrund der Zusammensetzung des Fonds (z.B. Derivate) und/oder der für die Fondsverwaltung verwendeten Techniken (z.B. Hebelwirkung) ein hohes Kursschwankungsrisiko auf.

Mischfonds

Mischfonds kombinieren unterschiedliche Anlageklassen wie Aktien, Rentenpapiere und gegebenenfalls auch Rohstofftitel. Es sind sozusagen die Alditüten unter den FondsBereits der Name „Mischfonds“ deutet an, was diese Fondsart auszeichnet: Du investierst nicht nur in eine, sondern in mehrere Anlageklassen. Klassische Mischfonds legen das Geld in populäre Anlageinstrumente wie Aktien, Renten und Geldmarktinstrumente an.

Mischfonds können aber zusätzlich auch in Währungen oder beispielsweise Rohstoffe investieren. Die Ertragschancen der Fonds sind abhängig von der Zusammensetzung und der Gewichtung der Anlageklassen. Das Fondsmanagement eines Mischfonds kann im Rahmen des spezifischen Anlagekonzepts die Gewichtung der Anlageklassen flexibel anpassen. Hier unterliegen die Finanzmanager weniger strikten Richtlinien als bei spezifischen Aktienfonds. Sinken beispielsweise zeitweise die Kurse an den Aktienmärkten, kann stärker in Anleihen investiert werden.

Vorteile eines Mischfonds
  • Mit einem einzelnen Fonds die Chancen unterschiedlicher Anlageklassen nutzen.
  • Keine Festlegung auf einen Schwerpunkt notwendig.
  • Fondsmanagement durch erfahrene Profis.
  • beste Fondart für mittelfristige Anlagen.
Risiken eines Mischfonds
  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges durch Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Wechselkursrisiko

nachhaltige Fonds

Du willst dein Geld nachhaltig, ökologisch angelegt wissen? Bei nachhaltigen Fonds erfolgt die Auswahl nach festen ethischen, sozialen und ökologischen Kriterien. So investieren diese Fonds in Unternehmen, die nachhaltig, also verantwortungsvoll im Umgang mit den Lebensgrundlagen dieser Welt, handeln und wirtschaften. Du bestimmst wofür dein Kapital arbeiten soll…

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