Tagesgeld

...erste Schritte zum Vermögensaufbau
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Was ist Tagesgeld?

Das Tagesgeldkonto ist eines der beliebtesten Anlageformen. Das Geld ist sicher, wird verzinst und wie der Name schon sagt, ist es täglich verfügbar. Ein Konto ohne festgelegte Laufzeiten und Bindungen.
Somit könnte man ein Tagesgeldkonto zwischen Girokonto und Sparbrief ansiedeln. Der Vorteil gegenüber einem Girokonto ist die Verzinsung bzw. die tägliche Verfügbarkeit im Vergleich zum fest angelegten Sparbrief. Diese tägliche Verfügbarkeit ist auch der grundlegende Unterschied zum Festgeldkonto. Gemeinsam hingegen ist die Sicherheit der Anlage. Die Anlageform in Form eines Tagesgeldes unterliegt in Deutschland bis zu 100 TEuro der Einlagensicherung vom Staat.

Für mich persönlich bietet Tagesgeld einen psychologischen Schutz vor „schnellen Ausgaben“. Meinen angesparten Notgroschen taste ich weniger schnell an, als auf dem Girokonto. Zusätzlich ist Tagesgeld ist im Vergleich zum Girokonto noch besser vor dem Zugriff unberechtigter Dritter geschützt.

„Alles fließt, doch manches liegt und bringt Zinsen.“

Wann lohnt ein Tagesgeldkonto?

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Zu Beginn möchte ich ausdrücklich darauf hinweisen, dass ein Tagesgeldkonto keine Anlageform zum Vermögensaufbau ist. Ein Tagesgeldkonto dient deiner Liquiden-Absicherung. Also die in unserem Vermögensaufbau beschriebenen 3–6 Monatsgehälter Sicherheitspolster. Alles, was über ist, solltest du besser in deinen Vermögensaufbau stecken.
Derzeit befinden wir uns in Zeiten von sehr hoher Inflation. Aktuell (Stand Dez. 2023) wird mit einer Inflation von 4 bis 6 % gerechnet. Bedeutet, das Geld wird auf dem unverzinsten Girokonto in seiner Kaufkraft entwertet. Dem entgegenzuwirken ist es durchaus sinnvoll, sein Geld auf einem verzinsten Tagesgeldkonto zu parken. Durch die Bemühungen der EZB, die Inflation in den Griff zu bekommen, werden die Leitzinsen derzeit schrittweise erhöht. Dies bedeutet auch einen Zinsanstieg der Einlagen auf Tagesgeldkonten.

Was ist zu beachten?

Neben dem Erhalt der Kaufkraft durch das „parken“ des Geldes auf einem Tagesgeldkonto können auch jene, die schon einen ersten Schritt in Ihrem Vermögensaufbau gegangen sind, von einem Tagesgeldkonto profitieren. Vielleicht hast du einen Sparplan auf einen ETF laufen? Somit könntest du die Sparplanraten auf einem Tagesgeldkonto sammeln und vielleicht quartalsweise in deinen Sparplan investieren. So wird das Geld im Ansparen schon verzinst. Bei der Auswahl eines Tagesgeldkontos ist auf die Flexibilität der Zinsanpassungen zu achten. Teilweise werden die Zinssätze täglich angepasst. Jedoch solltest du auch nicht ständig dein Konto wechseln, weil es bei einer ausländischen Bank 0,2 Prozent mehr gibt. Persönlich würde ich immer versuchen, das Geld nicht im Ausland zu parken, sondern im Inland, wo es der Einlagensicherung des Staates unterliegt.

Schritte zur Kontoeröffnung

  1. Suchen dir eine Bank aus, welche aktuell das beste Tagesgeldkonto anbietet.
  2. Besuche die Website der ausgewählten Bank. In der Regel findet sich hierfür ein Button oder einen Link mit der Aufschrift „Tagesgeld eröffnen“ oder ähnlich.
  3. Klick auf den entsprechenden Button oder Link und folge den Anweisungen auf der Website, um das Online-Antragsformular auszufüllen.
  4. Dieses Formular fragt nach den persönlichen Daten, wie Name, Adresse und Geburtsdatum, sowie nach Informationen zu deinem Finanzstatus und finanziellen Zielen.
    Sobald du das Formular ausgefüllt hast, wirst du aufgefordert, es zu übermitteln. Bitte vor dem Absenden alle Angaben überprüfen!
  5. Nachdem das Formular abgeschickt wurde, wird die Bank oder der Finanzdienstleister, die Angaben prüfen, innerhalb weniger Tage mitteilen, ob der Antrag auf Eröffnung eines Tagesgeldkontos angenommen wurde.
  6. Wenn dein Antrag genehmigt wurde, erhältst du weitere Informationen darüber, wie das Konto eingerichtet wird und du Geld einzahlen kannst.

Vorraussetzungen

Jeder geschäftsfähigen (volljährigen) Person ist es möglich, ein Tagesgeldkonto zu eröffnen und Geld anzulegen. Dennoch müssen je nach Bank unterschiedliche Voraussetzungen erfüllt werden. Hierzu gehören:

  • Die Höhe der Anlagesumme
    Manche Banken schreiben eine Mindest- oder Höchstsumme vor.
  • Das Referenzkonto
    Es kann sein, dass ein Konto bei derselben Bank als Referenzkonto vorliegen muss. Irgendein Referenzkonto benötigst du aber auf jeden Fall.
  • Die Identitätsprüfung
    Um der Bank zu beweisen, dass Du auch wirklich Du selbst bist, musst du dich ausweisen. Die Identifikation erfolgt entweder in der Filiale, über das Postident- oder das Videoident-Verfahren. Hierfür brauchst du ein gültiges Ausweisdokument (z.B. Personalausweis oder Reisepass).
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